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REMEMBER - Shop NEU in der Böttcherstraße 7
Am Ostersamstag hat in der Bremer Böttcherstraße der erste Laden weltweit eröffnet, in dem ausschließlich die bunten und phantasievoll designten Produkte der Firma REMEMBER verkauft werden.
Bunt, jung und frisch, das ist der erste Eindruck. Ausgezeichnetes Design der zweite. Und wenn man sich mit dem einzelnen Produkt beschäftigt, bemerkt man die Liebe zum Detail und freut sich über originelle Spielideen oder einfach über schöne Motive und besondere Gestaltung.Die bekannte Marke ist allen Freunden ausgefallener Geschenke ein Begriff und sowohl in Bremen als auch über den online-Handel erhältlich. Neu an dem REMEMBER-store in der Böttcherstraße 7 ist allerdings, dass hier das gesamte Sortiment vorhanden sein wird - zum sofort anfassen und gleich mitnehmen. Als Geschenk für sich selber oder Aufmerksamkeit für andere. Ohne lange Postwege oder zusätzliches Porto.
Schier unerschöpflich scheinen die Ideen der Designer zu sein. Da gibt es kaum ein Produkt des täglichen Lebens, das nicht in dem unverkennbaren REMEMBER-Stil neu erfunden wurde: Armbanduhren, Bilder, Badetücher, Spiele, Frühstücksbrettchen, Geschenkpapier, Papphocker, Müslischalen, Porzellandosen, Papierkörbe und noch vieles mehr. Und da es sich hier um die kleinen Dinge handelt, mit denen wir uns zu Hause oder auf der Arbeit umgeben, trägt REMEMBER auch ein großes Maß zur Stilbildung im Alltag bei. Insofern passt der Laden perfekt in die Böttcherstraße, die seit ihrer Gründung in den 1920er Jahren in ihrem Angebot immer auf Originalität und Wertigkeit setzt und unter dem Motto „Eine Straße zwischen Kunst, Handel und Vergnügen" zur Attraktivität der Stadt Bremen beiträgt.
Betrieben wird der neue Laden von der Böttcherstraße GmbH in enger Kooperation mit REMEMBER. Das neue Sortiment findet in den neu gestalteten Räumlichkeiten des Huckebein-Kinderladens seinen Platz.
Öffnungszeiten: montags bis samstags 10-19 Uhr,
ab 10 April bis Weihnachten auch sonntags 11-16 Uhr
Bernhard Hoetger - Bewegte Bronze
Bewegte Bronze - Tanzplastiken von Bernhard Hoetger
11. März - 3. Juni 2012
Die Ausstellung Bewegte Bronze - Tanzplastiken von Bernhard Hoetger führt dem Besucher die Stilvielfalt im Werk des Künstlers vor Augen und setzt den Auftakt für eine permanente Präsentation von Hoetger-Werken im Paula Modersohn-Becker Museum.
Wie viele bildende Künstler der Jahrhundertwende war Bernhard Hoetger (1874 - 1949) fasziniert von der rasanten Entwicklung des modernen Tanzes und daran interessiert, tänzerische Bewegungsabläufe und Posen mit bildhauerischen Mitteln festzuhalten.
Eine frühe, in ihrer Bewegtheit sehr beeindruckende Bronzefigur Hoetgers zeigt die Tänzerin Loïe Fuller, die mit ihrer Verbindung von wirbelndem Tanz, Musik und Lichteffekten die Sensation auf den Pariser Bühnen war. »Je sculpte de la lumière«, »Ich forme das Licht« - so beschrieb Loïe Fuller ihre berühmten Serpentinentänze und unterstrich damit die Nähe des Tanzes zur Bildhauerei.
Bernhard Hoetger konzentrierte sich in seiner Plastik Loïe Fuller ganz auf die Dynamik ihres Kleides, das wie ein stürmisches Meer um die Tänzerin tobt. Für diese Figur sowie für Der Sturm (La Tempête) verwendete Hoetger Formen des Jugendstils und der impressionistischen Bildhauerei Rodins.
Eine gänzlich andere künstlerische Form wählte Hoetger über zwei Jahrzehnte später für eine Darstellung Sent M'Ahesas, eine aus dem Baltikum stammende Tänzerin, die in aufwendigen Kostümen altägyptische Tänze auf die Bühne brachte. Zeitgenossen beschrieben ihre Tänze als »Szenenpantomime«, bei welcher der Körper zu einem »strömende Bilde« werde. An Sent M'Ahesa mag Bernhard Hoetger die Schöpfung eines völlig neuen Stils durch den Rückgriff auf Archaisches fasziniert haben. Für die Plastiken Sent M'Ahesa und Sent M'Ahesa in Ganzfigur entwickelte er eine ägyptisierende Formensprache und entschloss sich - wie Sent M'Ahesa in ihren Tänzen - den Ausdruck, den expressiven Moment zu betonen. Beide Werke gelten als Meilensteine expressionistischer Bildhauerei.
Bernhard Hoetger und das Paula Modersohn-Becker Museum
Bernhard Hoetger hinterließ als Architekt, Bildhauer, Grafiker, Kunsthandwerker und Maler ein umfangreiches Werk, von dem sich ein Großteil im Paula Modersohn-Becker Museum befindet. Der Bestand reicht von frühen Arbeiten, die noch stark im Zeichen des Impressionismus stehen, über archaische und monumentale Werke, in denen Hoetgers Rückgriffe auf mittelalterliche, asiatische oder ägyptische Vorbilder sichtbar werden, über expressionistische Werke bis hin zu Arbeiten aus den 1930er und 1940er Jahren.
Im Auftrag des Kaffee-HAG-Kaufmanns Ludwig Roselius schuf Bernhard Hoetger mit dem Paula Modersohn-Becker Museum außerdem ein außerordentliches Beispiel expressionistischer Architektur und das erst Museum für eine Malerin weltweit.
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